Donnerstag

Gespräch zur Befremdung zwischen Mann und Frau

Was befremdet die Frauen?

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Was befremdet die Männer?

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Ergebnisse

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Zustandsbericht Donnerstagabend

Andreas Neu: geht es gut, schön entspannt mal was anderes machen als schreiben ist gut, die Performance geht voran, Freitagabend könnte showing sein, Einladung an Rolf als Musiker, am showing mitzuwirken. Möchte nächste Kuwo einen Film drehen.

Andras Duda: fühlt sich dünnhäutig, viel in Bewegung, die Arbeit ist spannend + berührt viele Themen, die auch persönlich wichtig sind, neWege erforschen, Spaß haben, spielen, auch Themen wie Sehnsucht, Heimat werden berührt. Ist sehr inspiriert, arbeitet sich auch durch den Finkelkrauttext + findet ihn zunehmend genial.

Stefan: Gefühl, viel Zeit zu haben, hat mir gefallen, den Performern zuzusehen. Verrückt, wie schnell sich so ein Projekt ändern kann. Auf Veronikas  Frage, was denn jetzt mit der zerbrochenen Arbeit ist: fühle mich wie nach der Sauna, erst mal runterkommen, ok, so ist das. Wird ganz interessant, was daraus wird. Wie Lina sagte, als wir zusammen gearbeitet haben + ich ihr sagte, was so schief gehen kann-ist halt ´ne Erfahrung.

Veronika: fühlt sich in vorgewittrigem Trancezustand, angenehm benebelt. Das Malen macht grad nicht so Spaß, aber ich kann nicht anders, manchmal gefallen mir die Bilder, manchmal nicht. Fang an, irgendwas hinzumalen und irgendwann kommt das Gesicht raus oder ich hol es raus. Hab kaum Erinnerung an den Tag. Beim aufwachen die Idee was aus Erde, Ton, roter Farbe und dem Schlauch zu machen.
Hatte nachts ein Gespräch, indem es darum ging, den mir nahen und doch so fremden Menschen zu verstehen. Wie funktioniert der, wie gehe ich mit dem daraus resultierenden Schmerz um? Ist da noch was zu holen für mich oder soll ich es lassen? Andreas hat in der Performancebesprechung gesagt, das die Spannung weg ist, wenn Claudia nur ihm zugewandt ist - wie Beziehung.
Plenum hat fast nicht dazugepasst, ist grad schwierig, Gemeinschaft/Alltag + Kunstwoche hinzukriegen.

Alexandra: fühl mich, als wär ich durch den Tag geglitten, angenehm, an der Figur zu arbeiten, drasußen zu sein, schönes Gespräch mit Malcom, bin nicht so hellwach + präsent. Genieße den konzentrierten Raum, wenn hier alle arbeiten. Merke sehr die Schnittstelle zum Alltag, zur Gemeinschaft. Kommt mir vor, als wäre es schon eine Woche, schön, das es weiter geht.
Die Figur wird riesig - schön.

Susanne: geht es gut, dehnt sich aus. Arbeit mit den Performern tut gut + andere inspirieren mich. Gleichzeitig persönliche Beschäftigung mit dem Thema - Fremdsein, wie viel Nähe/Fremdes braucht Beziehung, kann ich zulassen, auch Beschäftigung mit Gemeinschaft.

Claudia: fühlt sich außerordentlich wohl, Gemeinschaft tu mir gut, die Arbeit ist spannend, weil sie mir viel über mich selber erzählt, nehme mich selbst anders wahr. Reagiere unterschiedlich auf Andreas + Susanne, weil Mann/Frau, froh, dass AndreaS SO EIN STARKER Partner/Gegner ist. Will wieder herkommen.

Rolf: fühlt sich trancig, tranig, Internetprojekt sollte Nebenprojekt sein + mausert sich zur Hauptbeschäftigung - schön, spannend, stressig... mir gehen die Ideen aus, das zu gestalten. Mit dem Lied tue ich mich schwer - brauche einen ruhigen Raum dazu. Oft kommen gute Ideen in der Phase zwischen wachen + schlafen, beim rumdösen.
Diese Kuwo ist anders, sonst war die Aufeinanderbezogenheit stärker, wie es jetzt in der Performancegruppe ist.