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Wir arbeiten an unseren Projekten: Alexandras
Figur nimmt weibliche Formen an, Stefans Erd-Halbkugel bekommt einen
Beton-Glasfaser-Mantel, Veronika malt zwei neue Bilder, Andreas
N. arbeitet den Finkielkraut-Text in eine spielbare Struktur für
die Performance-Gruppe um, Claudia, Suse und Andreas D. nehmen
diese Struktur spielerisch auf und erarbeiten unter Andreas N.‘s
Regie eine gemeinsame Impro, Rolf arbeitet an den Internetseiten
und am Schubert-Lied weiter, Malcolm versucht sich die „Wüsten-Stimmung“
von gestern zu bewahren....
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Die Gefühle zur Zeit:
- Andreas D.: inwendig bewegt
- Suse: belebt, inspiriert, frei - ein Gefühl der Ausdehnung
- Rolf: erschöpft, verkatert, amTotpunkt eines Prozesses,
an dem sich erfahrungsgemäß neue Ideen und Horizonte einstellen
- Stefan: leicht, angenehm, angekommen, inspiriert
- Alexandra: wohl, inspiriert
- Andreas N.: wohl, im Paradies
- Claudia: wohl, genießt die Kreativität-fördernde Atmosphäre
- Malcolm: happy, inspired, enjoys community
- Veronika: selbstverständlich, inspiriert
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zum Thema „Fremde, Fremdsein“
- Andreas D.: Ich finde Eigenes im scheinbar Fremden wieder.
- Suse: Die Begegnung mit dem Anderen ist das Rätsel, das
uns wachhält. (Levinas)
- Rolf: Verstehen bedeutet Wissen, wie es weitergeht
(Wittgenstein).
Ich weiß nicht, wie es weitergeht. daher
habe ich nichts verstanden.
- Stefan: Das Fremde ist sprachlich für nicht fassbar.
- Alexandra: Die Figur dreht sich zu ihrem Schatten hin,
wendet sich ihm zu. Die Zuwendung zum Anderen/Fremden ist
spannend.
- Andreas N.: Wieder bei sich ankommen, heißt im Angesicht
des Anderen existieren/leben zu können
- Claudia: Die ungeschminkte Realität befremdet. Mich
befremdet an anderen das, was ich an mir selbst verleugne.
- Malcolm: I felt a stranger in the desert. We are becoming
strangers with nature.
- Veronika: Wie befreiend, wenn ich das Fremde fremd
sein lassen kann. Wie anstrengend und anmaßend der Versuch der
Aneignung.
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