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in der Kulturfabrik MEDA
in Mittelherwigsdorf...

So, 9. Feb. 2020, 19.30: Peter Groesdonk

.... Jazzgitarre - virtuos, authentisch und bezaubernd ....


Unsere KlangKontor-Konzerte haben meist einen sehr persönlichen Bezug. Und so ist es auch diesmal:
An einem lauen Sommerabend im Lausitzer Seenland hatte ich das wunderbare Vergnügen, die Veranstaltung "Jazz und Wein" auf den IBA-Terrassen in Großräschen zu besuchen.
 
 
Foto: Detlef Hecht
Der Wein war serviert und wir warteten entspannt auf die beiden angekündigten Jazzgitarristen. Peter Groesdonk betrat die Bühne, und mit einem Schlag war ich verzaubert: Was da an mein Ohr drang, war die schönste Coverversion eines meiner Lieblings-Songs von Chaka Khan, die ich je gehört habe.

Und es blieb nicht bei der einen Klang-Gefühls-Explosion. Vor dem Hintergrund des Großräschener Sees mit seinen Weinterrassen zogen mich auch die folgenden Musikstücke, eines schöner als das andere, in ihren Bann, so dass ich schon in der Pause mit dem jungen Musiker ins Gespräch kam, um ihn in die Kulturfabrik Meda einzuladen.
 

 
Der Akustikgitarrist Peter Groesdonk fand bereits im Alter von 8 Jahren den Weg zur Gitarre.
Durch die Begegnung mit dem Gitarristen Jimmy Wahlsteen und seiner Musik entdeckte er das Fingerstyle-Gitarrespiel für sich. Schon bald entstanden Arrangements großer bekannter Hits und eigene Kompositionen, die heute den größten Teil seines Live-Programms ausmachen.

Der junge Musiker war rasch bei zahlreichen Wettbewerben erfolgreich. 2014 erhielt er den 2. Preis im Bundeswett-bewerb "Jugend musiziert". Er studierte Gitarre zunächst in Osnabrück, seit 2016 an der Dresdner Musikhochschule bei Thomas Fellow, Stephan Bormann und Reentko Dirks.

Neben seinen Solokonzerten teilte er sich schon mit Stars aus der Gitarrenszene, wie Jimmy Wahlsteen, Don Ross, Klaus Boesser-Ferrari oder Peter Kroll-Ploeger die Bühne.


Peter Groesdonk schreibt über die Entstehung seiner Musik:

Meine Musik entsteht häufig auf sehr unterschiedlichen Wegen. Doch eines haben alle meine Kompositionen gemeinsam, sie sagen viel über mich als Person aus und sind deshalb ein sehr persönlich Teil von mir.
 
 
Der Ort, an dem ich die meiste Zeit an meiner Musik arbeite, ist in meinem Zimmer in der WG, in der ich in Dresden wohne. Doch immer, wenn es mir möglich ist, gehe ich raus in die Natur, um mich von ihrer Schönheit und Ruhe inspirieren zu lassen. Die Tageszeit spielt bei der Arbeit an meiner Musik eine wichtige Rolle. So ist es mir nur sehr selten möglich, mich tagsüber vollständig auf das Komponieren zu konzentrieren. Anders in der Nacht: Da wirkt die ruhige Umgebung der Nachbarschaft und der Stadt im Allgemeinen sehr inspirierend auf mich. So ist es nicht selten vorgekommen, dass ich in der Nacht die Zeit vollkommen vergessen habe.

Und hier einige Hör-Beispiele:

Face to Face
Face to Face beschreibt die Konfrontation mit den unangenehmen Situationen des Lebens. Sei es eine Trennung vom Partner, oder der bloße Weg mit dem Müll zur Mülltonne. Jeder kennt solche eine Situation und das damit einhergehende Gefühl. Komponiert 2016


As a Child
As A Child handelt von dem dreijährigen Peter, der im Winterferienort der Familie wie ein Verrückter im Schnee spielt.
Entstanden um den Jahreswechsel 2016/2017, im besagten Urlaubsort.

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