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in Mittelherwigsdorf...

07. Juni - 12. Juli 2020: Kunstausstellung

Madlen Riedel >heimkehr<

Zeichnung, Monotypie, Radierung, Fotografie, Installation


Nach vierjähriger Pause meldete sich die „Sommergalerie“ der Kulturfabrik Meda im Juni 2020 mit einer neuen Ausstellung zurück! Diese hatte traditionell einen direkten Bezug zu unserer Region und zu Themen von allgemeinem, aktuellem Interesse.

 
Die „Heimkehrerin“ Madlen Riedel (www.madlenriedel.com) wuchs in Mittel-herwigsdorf auf und lebte dort, bis sie zum Fachabitur für Gestaltung nach Dresden ging. Es folgten gestalterische Praktika an Theatern in Zittau, Dresden, Leipzig und Zürich.

Nach vierjähriger Ausbildung an der Hochschule für Angewandte Künste Schneeberg war Madlen Riedel mit mehreren Ausstellungen und Projekten in der Region präsent, später auch an ihren neuen Wohnorten Kiel und Bad Schlema. In Kiel wirkte sie zudem als Ausstellungskuratorin in der Hans Kock Stiftung auf Gut Seecamp.

Im Jahr 2019 wurde sie Mitglied des BBK Landesverbandes Chemnitzer Künstlerbund e.V..
Madlen Riedels künstlerische Sprache bedient sich vieler Techniken. Ihr Repertoire reicht von Grafik, Fotografie, Film, Plastik und Skulptur bis hin zu Installation sowie Innen- und Außenraumgestaltung. Gern vertieft sie über längere Zeiträume ihre Themen, indem sie dieselben in verschiedenen Techniken und in Form von Serien durcharbeitet, so lange, bis sich Facetten, Perspektiven und Aspekte zu einem Gesamtbild verdichten. Bei aller Vielfalt lässt sich stilistisch Durchgehendes in ihren Werken wieder erkennen, etwa eine präzise, sparsame, oft klassisch und manchmal kühl wirkende, feinst ausgewogene Art oder die faszinierte Erkundung von Schwarz in all seinen Schattierungen sowie der Sprache des Weiß, des Freiraums, der Pause.

Madlen Riedel war seit 2013 bereits mit drei Werken in unseren Sommerausstellungen präsent. In Erinnerung blieben manchem Besucher vielleicht ihre großformatige Schwarz-Weiß-Fotocollage „Hände“ oder ihr Objekt „Alte Schachteln“ anlässlich der Fotoausstellung und Kunstwoche zum Thema „Was heißt schon alt?!“
 

Madlen Riedels Schau zeigte aktuelle Arbeiten aus den Jahren 2017 - 2020: Die Porträtserie „blicke“ von 2019, Landschaftliches in Zeichnungen, Radierungen, Monotypien und der Collagenserie „schichten“ (2017-20) sowie zwei interaktive Installation, die in der Ausstellung zum ersten Mal zu sehen waren.
 
Alle drei Werkgruppen vereint die Beschäftigung mit tiefen Lebensfragen zu Sein und Vergehen: Wie verbindet uns das Wissen um unsere Vergänglichkeit mit dem Leben um uns herum? Was bleibt am Schluss, im Rückblick – was hat uns geprägt und was war dann wirklich wichtig? Was waren und sind wichtige Wendepunkte in unserem Leben und: Isolieren sie uns in Einzigartigkeit, führen sie uns in den Vergleich zwischen Gewinnern und Verlierern oder können sie uns in Mitgefühl miteinander verbinden?
Der Ausstellung gelang es, über diese und ähnliche Fragen in einer Zeit von Unsicherheit und Wandel miteinander ins Gespräch zu kommen!

Kuratorin: Philine Brandt
Musikalische Begleitung der Ausstellungseröffnung: Tabea Zeigner, Cello

Impressionen von der Ausstellungseröffnung am Sonntag, 07. Juni:

© KULTURFABRIK MEDA E.V. MITTELHERWIGSDORF Hainewalder Str. 35 02763 Mittelherwigsdorf www.kulturfabik-meda.de info@kulturfabrik-meda.de
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