Sonntag, 26. Okt., 20:00

DOKUMENTARFILM:
FÜR SAMA

29. - 31. Okt. 2021

LEBENS-KÜCHEN-MAGIE
Seminar
mit Regina Herrmann

16. - 19. September 2021

18. NEISSE FILMFESTIVAL

 

Fr, 17. Sept. 2021


14.00: D2: Vlakem až na konec světa

D2: Mit dem Zug bis ans Ende der Welt / D2: Train to the End of the World

 
CZ | 2020 | 77 min | Wettbewerb Spielfilm
Regie: Petr Babinec
Drehbuch: Petr Babinec
Kamera: Martin Dedek
Produzent: Eva Babincová Plutová, Libor Nemeškal, Kouzelná Animace
Darsteller*innen: P. Hřebíčková, B. Chybová, L. Bagin, M. Dedek, P. Vacek
Szenenbild: Romana Dubna
Mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Wladiwostok - das ist das Sommerabenteuer vier junger Menschen, die sich erst kurz zuvor kennengelernt haben. Elf Tage wollen die zwei Männer und zwei Frauen in einem Abteil auf der längsten Eisenbahnstrecke der Welt verbringen und sich dabei permanent filmen. Die Strecke Ostrava - Warschau - Moskau - Wladiwostok bietet unendliche Gleise, 11.000 km fremde Landschaften, vier menschliche Schicksale und einen Zielort mit einer unerwarteten Wendung. Der als Amateurvideo wie auch mit professioneller Kamera inszenierte Film lagt acht Jahre in einer Schublade des Regisseurs Petr Babinec und feiert 2020 auf dem Zlín Film Festival Premiere.

Sprache: Tschechisch/Rumänisch, Untertitel: Englisch, eingelesene Übersetzung: Deutsch


D2: Train to the End of the World (ENG TRAILER) from Kouzelna on Vimeo.


17.00: Hura, wciąż żyjemy!

Hurra, wir leben immer noch! / Hurrah, We Are Still Alive!

 
PL | 2020 | 85 min | Wettbewerb Spielfilm

Regie: Agnieszka Polska
Drehbuch: Agnieszka Polska
Kamera: Michał Dymek
Produzent: Anna Gawlita
Darsteller*innen: Sonia Roszczuk, Piotr Polak, Marta Ojrzyńska, Arkadiusz Brykalski, Bartosz Bielenia
Eine Gruppe Filmschaffender lebt zusammen in einer Wohnung und bereitet sich auf das nächste Projekt ihres berühmten Regisseurs vor - der jedoch spurlos verschwunden zu sein scheint. Sein Charisma und Einfluss schweben omnipräsent über dem Geschehen, selbst seine Abwesenheit provoziert extreme Abhängigkeiten und Konkurrenzdenken. Eine verschwundene Geldsumme, Sheriffs mit Cowboyhüten, eine politische Revolte und ein Auftragsmord tragen zu dem großen Mysterium bei, das sich im Laufe der Handlung zuspitzt. Agnieszka Polska orientiert sich in ihrem Debütfilm am Mythos und Schaffen Rainer Werner Fassbinders und lehnt ihre Figuren an dessen “Clan” an.

Sprache: Polnisch, Untertitel: Deutsch


HURRAH, WE ARE STILL ALIVE! // HURA, WCIĄŻ ŻYJEMY! - TRAILER from kijora on Vimeo.


20.00: Paris - kein Tag ohne dich

Paris - no day without you

 
DE | 2020 | 104 min | Wettbewerb Dokumentarfilm

Regie: Ulrike Schaz
Drehbuch: Ulrike Schaz
Kamera: Jule Cramer
Produzent: Melanie Andernach
Schnitt: Magdolna Rokob
1975 lebt die Studentin Ulrike Schaz in Paris, der Stadt ihrer Träume. Bis sie eines Abends festgenommen wird, weil in der Nähe ein Mann namens Carlos drei Menschen erschossen hat. Mit der Begründung, Mitglied der Baader-Meinhof-Bande zu sein, wird sie ausgewiesen – ein Irrtum, wie die französische Regierung später eingesteht. Doch Verdacht und Verhaftung sind gespeichert, wie sie Jahre später bei der Einreise in die USA feststellen muss. Mit einer essayistischen Aufarbeitung ihrer eigenen Erlebnisse öffnet die Filmemacherin den Blick auf eine Zeit, in der Staaten und Geheimdienste begannen, internationalen Terrorismus mittels Datenspeicherung zu bekämpfen.

Sprache: Deutsch, Untertitel: Englisch


Sa, 18. Sept. 2021


14.00: Oeconomia

 
DE | 2020 | 89 min | Fokus Mother Europe Dokumentarfilm

Regie: Carmen Losmann
Drehbuch: Carmen Losmann
Kamera: Dirk Lütter
Produzent: Hannes Lang, Mareike Wegener
Schnitt: Henk Drees, Carmen Losmann
Unser Wirtschaftssystem ist nicht leicht zu durchschauen, und oft bleibt das diffuse Gefühl, dass irgendetwas schiefläuft. Spätestens seit der Finanzkrise 2008. Aber was? Carmen Losmann will mit ihrem Dokumentarfilm einige Spielregeln des Kapitalismus ergründen, in dem Wirtschaftswachstum nur dann funktioniert, wenn wir uns verschulden. Dafür stellt sie führenden Vertreter*innen des Banken- und Finanzsektors ganz unbedarfte Fragen, die in ihren Antworten oft um Verständlichkeit ringen. Trotz des komplexen Themas, auf das es offenbar keine einfachen Antworten gibt, gelingt es dem auf der Berlinale 2020 uraufgeführte Film, abstrakte Zusammenhänge sehr anschaulich zu machen.

Sprache: DE/EN, Untertitel: Deutsch


Oeconomia, trailer from Deckert Distribution GmbH on Vimeo.



17.00: Jak Bůh hledal Karla

Wie Gott den Karl suchte / Once upon a time in Poland

 
CZ, PL, SK | 2020 | 98 min | Wettbewerb Dokumentarfilm

Regie: Vít Klusák, Filip Remunda
Drehbuch: Vít Klusák, Filip Remunda
Kamera: Martin Matiášek, Martin Tokár, Vít Klusák
Produzent: Jana Brožková, Zdeněk Holý
Schnitt: Hana Dvořáčková
Mitten in Europa grenzen zwei Nationen aneinander, die sich in mancher Hinsicht sehr nah sind, in einer Sache jedoch so fern: Die Tschechen sind erklärte Atheisten, während ihre polnischen Nachbarn als gläubige Katholiken geboren werden. In Tschechien wundert man sich über die polnische Religiosität, während man in Polen die Gottlosigkeit im Nachbarland verachtet. Eine Gruppe tschechischer Dokumentarfilmer begibt sich auf eine sommerliche Pilgerreise durch ihr Nachbarland, um nach den Wurzeln des polnischen Glaubens zu suchen.

Sprache: Tschechisch/Polnisch, Untertitel: Englisch, Eingelesene Übersetzungt: Deutsch


20.00: Rift Finfinnee

 
DE, ET | 2020 | 80 min | Wettbewerb Dokumentarfilm

Regie: Daniel Kötter
Drehbuch: Daniel Kötter
Kamera: Daniel Kötter
Produzent: Meike Martens
Schnitt: Daniel Kötter
Rift Finfinnee nimmt die Betrachter*innen mit auf eine Reise durch die Peripherie der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba: eine ungestüm wachsende Metropole, in der sich Gegensätze zwischen Dorf- und Stadtleben, Industrie und Landwirtschaft auflösen. Mit ausdrucksstarken, sorgfältig komponierten Bildern und grandiosen Weitwinkelaufnahmen folgt der Film keiner konventionellen Dramaturgie. Menschen erscheinen als Teil einer Momentaufnahme, ihre Off-Kommentare unterlegen die drastischen ökologischen und sozialen Veränderungen, auf die viele nicht vorbereitet sind. Eine Komposition über die Dynamiken einer urbanen Turbo-Modernisierung.

Sprache: AM/OM, Untertitel: Deutsch


So, 19. Sept. 2021


14.00: Hluché dni

Taube Tage / Silent Days

 
SK, CZ | 2019 | 81 min | Wettbewerb Dokumentarfilm

Regie: Pavol Pekarčík
Drehbuch: Pavol Pekarčík
Kamera: Pavol Pekarčík, Oto Vojtičko
Produzent: Pavol Pekarčík
Schnitt: Ondrej Lehocký, Pavol Pekarčík
Sandra liebt Fußball und und verehrt Ronaldinho, Marian spielt Filmszenen von Jean-Claude Van Damme nach und will Zugbegleiter werden. Alena und René hoffen, dass ihr Baby gesund geboren wird und die Geschwister Roman, Kristián und Karmen träumen von einer richtigen Toilette mit Spülung. Die jungen Protagonist*innen des Films leben mit ihren Träumen und Hoffnungen in Roma-Siedlungen am Rande der Gesellschaft, und sie haben eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind gehörlos. Der warmherzige Film kombiniert dokumentarische und inszenierte Szenen aus ihrem Alltag, in denen unschuldige Kinderspiele einen scharfen Kontrast zu einer trostlosen Umgebung bilden.

Sprache: SK/ROM, Untertitel: Englisch, Eingelesene Übersetzung: Deutsch


Silent Days - International Trailer from partizan on Vimeo.


17.00: Zwyczajny kraj

Normales Land / An Ordinary Country

 
PL | 2020 | 51 min | Wettbewerb Dokumentarfilm

Regie: Tomasz Wolski
Drehbuch: Tomasz Wolski
Kamera: Archives, found footage
Produzent: Anna Gawlita
Schnitt: Tomasz Wolski
Überwachte Gespräche, versteckte Kameras in Restaurants, auf der Straße, in Geschäften. Mitschnitte und Aufzeichnungen von Verhören und Rekrutierungsversuchen, Video-Tutorials für Sicherheitsbeamte: Der Dokumentarfilm des vielfach ausgezeichneten Regisseurs Tomasz Wolski basiert auf Filmen und Videobändern, die vom polnischen kommunistischen Sicherheitsdienst in den 1960er bis 1980er Jahren aufgenommen wurden. All diese Zeugnisse sind zu einem furchterregenden Panoptikum montiert, dessen Bedrohung sich stetig zuspitzt. Bis zu dem Punkt, wenn „Big Brother“ nicht nur zuschaut, sondern gewaltsam in die Privatsphäre und das Leben seiner Bürger eindringt.

Sprache: Polnisch, Untertitel: Deutsch

20.00: Havel

 
CZ | 2020 | 104 min | Wettbewerb Spielfilm
Regie: Slávek Horák
Drehbuch: Slávek Horák, Rudolf Suchánek
Kamera: Jan Šťastný
Produzent: Slávek Horák, TVORBA Films
Darsteller*innen: Viktor Dvorák, Aňa Geislerovà, Jiří Bartoška, Martin Hofmann, Stanislav Majer, Barbora Seidlová
Das Biopic über den Dramatiker, Dissidenten und späteren Staatspräsidenten Václav Havel beleuchtet dessen Leben von 1968 bis 1989, und zeigt die weniger bekannten Seiten seiner Biografie: Sein Arbeitsverbot als Autor, seinen Kampf für Gerechtigkeit, die Verfolgung durch das Regime, seine moralischen Ansichten, seine Reaktionen in Konfliktsituationen, aber auch seine Zweifel und seinen Humor. Und seine komplizierten Liebesbeziehungen mit mehreren Frauen. Gleichzeitig wird die Atmosphäre der 1960er bis 1980er Jahre in der Tschechoslowakei visuell authentisch eingefangen. Der Film erhielt 14 Nominierungen für die Czech Lion Awards, die führenden tschechischen Filmpreise.

Sprache: Tschechisch, Untertitel: Deutsch

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